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WRC

World Rally Championship
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WRC Rally Sweden 2013

Videos and Pictures from WRC Rally Sweden 2013

Video – Best of Day 1&2 – Rallye Sweden 2013

Video – VW Polo R WRC – Rallye Sweden 2013

Pictures – WRC Rallye Schweden

Andreas Aigner mit kontinuierlicher Steigerung im Ziel der Rallye de France

 

Andreas Aigner und Copilot Detlef Ruf waren in den vergangenen 4 Tagen für das Proton Motorsportteam unter der Einsatzleitung von Chris Mellors MEM -Team bei der WM Rallye de France im Einsatz. Sie sind neben SWRC Leader PG Andersson im zweiten Proton Satria S2000 in der SWRC angetreten. Schon ein Blick auf den Zeitplan gab Aufschluss über den Anspruch dieses WM-Laufs, so wurden alleine nur am Samstag 194 Sonderprüfungskilometer absolviert. Zusätzlich war es für Andreas seine erste Rallye in einem S 2000 Auto und die Premiere mit seinem Copiloten Detlef, der kurzfristig für Ilka Minor eingesprungen ist.

Nach abgeschlossener Besichtigung war klar, dass diese Rallye erst mit der Zielrampe vorbei ist und der Platz am Podium der SWRC gab der ausgewählten Strategie Recht. Zu Beginn der Rallye kämpfte das Duo noch mit einigen Abstimmungen technischer und kommunikativer Natur. Doch je länger die Rallye dauerte desto besser kamen die Beiden mit dem Auto zurecht. Im Laufe der Tage konnte Andreas gemeinsam mit dem Team ein für ihn gut funktionierendes Setup ausarbeiten. Pünktlich zum letzten Rallyetag setzte Sonntagfrüh dann auch noch heftiger Regen ein, was den Zeiten nach zu urteilen, Andreas Leistung noch steigerte. Die Teamvorgabe war somit erfüllt.

„Ich bin wirklich froh bei meinem Gasteinsatz mit Proton das Auto ohne einen Kratzer ins Ziel gebracht zu haben und die Vorgaben vom Team erfüllt zu haben. Insgeheim hätte ich mir schon erhofft, näher an der Spitze der S2000 zu liegen. Leider fanden wir erst Samstagmittag ein für mich gut fahrbares Setup, vorher waren aufgrund der kurzen Services keine entscheidenden Änderungen möglich. Wenn auch kleine Setupänderungen an einem S2000 große Auswirkungen haben. Unter Berücksichtigung vieler neuer Parameter vor der Rallye, neues Team, unbekanntes Auto, neue Reifen, kurzfristiger Copilotenwechsel, Erstantritt in Frankreich, bin ich letztlich mit der Performance und dem Ergebnis der Rallye zufrieden. Ich möchte mich diesmal ganz ausdrücklich bei Chris Mellors und seinem ganzen Team bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, hier in Frankreich dabei zu sein. Die Unterstützung in den letzten Tagen war wirklich großartig. Ich konnte in den vergangenen Tagen viele wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen erlangen“ so Andreas.

Auch Teamchef Chris Mellors ist mit dem Verlauf und der Performance zufrieden. Obwohl PG Andersson heute Sonntag, nach seinem gestrigen technischen Ausfall unter Rally2 starten musste. Die Vergabe des SWRC Titels wird also bis zum Finallauf in Spanien verzögert.

Schlussendlich belegte das Team nach einigen hoffnungsvollen Zeiten am Sonntag den dritten Platz am Podium der SWRC, und das mit einer konstanten und sicheren Fahrweise über eine lange und schwierige Rallye. Nach einer Teamorder verstempelte sich das Duo Aigner/Ruf bewusst um den um den Meistertitel fahrenden Teamkollegen PG Andersson in eine bessere Ausgangslage für das WM Finale in Spanien zu bringen.

WM Gastspiel mit doppelter Premiere

Andi Aigner wird in den kommenden Tagen bei der Rallye de France im Elsass
erstmal seit 2008 wieder bei einem WM Lauf am Steuer sitzen.

Spannende Tage für Andreas Aigner. Seit seinem letzten WM Lauf im Jahr 2008, bei dem er sich auch den PWRC Weltmeistertitel holte ist viel Zeit vergangen. Heuer konnte er sich bereits in der IRC mit drei Klassensiegen bei 4 Läufen in Szene setzen und beweisen, dass er nichts verlernt hat. Manfred Stohl gelang es für Andreas einen Test und in weiterer Folge den WM-Einsatz in Frankreich im Proton Motorsport Team zu erwirken, selbstverständlich unter der Zustimmung von Subaru STI. „Für Andi wird es wichtig sein, diese Chance optimal zu verwerten und mit konstanter Leistung zu überzeugen und das Auto heil ins Ziel zu bringen“so Manfred Stohl.

Für Andreas ist sein Comeback auf die Bühne des großen, internationalen Rallyesport eine Premiere aus doppelter Sicht. Zum ersten Mal in seiner Karriere pilotiert er ein S2000 Auto. Die zweite Novität ist der Copilot. Ilka Minor musste den geplanten Einsatz kurzfristig absagen, da Sie die verbleibenden 3 WM Rallies an der Seite des jungen Russen Evgeny Novikov bestreiten wird.
„Eine riesen Chance die Ilka auf keinen Fall auslassen durfte“ zeigt sich Andi verständnisvoll und freut sich mit Ilka. Auf der Suche nach einem gleichwertigen Ersatz war guter Rat teuer. Armin Schwarz, der Andreas seit der Red Bull Junior Sichtung unterstützt, hatte letztlich die zündende Idee.
Detlef Ruf wird Andreas über die rund 400 SP-Kilometer navigieren. Ruf ist zwar seit 2003 nur sporadisch als Rallye-Copilot unterwegs, da er sich voll auf das Abenteuer Rallye Dakar fokusiert hat.

„Ich kann meine Gefühlswelt in diesen Tagen nur schwer beschreiben. Es ist richtig ergreifend wieder WM Luft zu schnuppern. Ich freue mich unglaublich auf die nächsten Tage und werde meine Chance mit Konsequenz und Konstanz umsetzten. Nachdem wir den Großteil der Prüfungen bereits besichtig haben kann ich sagen, dass mir die Charakteristiken der Prüfungen liegen. Es ist
alles dabei. Der erste Tag ist sehr schnell und zum Teil breit. Bei wechselnden Bedingungen gibt es ähnliche „black Tops“ wie wir Sie bei der Barum Rallye hatten. Am zweiten Tag geht es dann enger, wellig, dennoch schnell durch die Weingärten“ verriet Andreas während der Vorbereitung.

Aigner bekommt Proton-Chance

Ex-PWRC-Weltmeister Andreas Aigner testete in dieser Woche den Proton Satria Neo S2000. Der Probegalopp könnte für den Österreicher die Rückkehr in die Topliga ebnen, auch wenn dieser unsanft endete. In Frankreich wird er offizieller Werksfahrer.

 

Seine Konkurrenz in der Produktionswagen-Wertung der IRC hat Andreas Aigner im Griff. Da bleibt Zeit, sich zwischen den Einsätzen im offiziellen Subaru von Stohl Racing auch nach anderen Möglichkeiten umzusehen, um international wieder ganz oben Fuß zu fassen.

In dieser Woche testete Aigner zusammen mit Proton-Werkspilot Per-Gunnar Andersson den Satria Neo S2000 auf französischen Asphaltpisten.„Das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Ich fuhr zum ersten Mal ein SWRC-Auto und es ist unmöglich, es mit einem Gruppe-N zu vergleichen. Es ist ein reinrassiges Rallyeauto.“

Zwar konnte der Ex-PWRC-Weltmeister sein Talent bei dem kurzen Gastauftritt sofort unter Beweis stellen, landete aber am Ende des Tests auch kopfüber und hangabwärts neben der Strecke. „Nach einer schnellen Passage ist mir beim Abbremsen einer engen Ecke das Heck weggegangen. Leider sind wir dabei im besseren Schritttempo über die Fahrbahnkante gerutscht und in Zeitlupe den Hang hinunter gekugelt. Nur gut, dass am Auto kaum Schaden entstanden ist“, erklärt der Österreicher und entschuldigt sich: „Ein ziemlich blödes Ding. So etwas sollte einem eigentlich nicht passieren wenn man so eine Chance erhält. Es tut mir echt leid.“

Das Proton-Team scheint Aigner das Missgeschick nicht krumm zu nehmen, im Gegenteil: Der schnelle Steirer wird trotz des Ausrutschers beim kommenden WM-Lauf in Frankreich (4. bis 7. Oktober) als Teamkollege von SWRC-Tabellenfüher P-G Andersson antreten. „Es ist großartig Andreas bei uns zu haben“, erklärte Teamchef Chris Mellors, dessen Firma MEM die Einsätze von Proton in der SWRC durchführt. „Er hat sich bei dem Test sehr gut angestellt und wir fiebern dem Start in Frankreich entgegen.“ 

VW Polo WRC

Ford Czech – Martin Prokop – Ford Fiesta RS WRC

Stohl Racing ist STARTKLAR für ein superlatives Rallyewochenende + Video

Die erfolgreichen Rallyepiloten Andreas Aigner und sein Teamchef Manfred Stohl betreten
am kommenden Wochenende beide die Bühne des internationalen Rallyegeschehens,
allerdings an unterschiedlichen Schauplätzen. Während Manfred Stohl und Ilka Minor im
entfernten Neuseeland unterwegs sind, bestreiten Andreas Aigner und seine Copilotin
Daniela Ertl die GEKO Ypres Rallye in Belgien.

Kurz vor der Abreise nach Belgien konnte Andreas Aigner mit seinem Team bei einem Test
im Waldviertel noch grundsätzliche Abstimmungen für die herannahende Rallye in Belgien
vornehmen.

Da für Andi die Ypern Rallye gänzlich unbekannt ist, war es wichtig vor dem
Test noch Informationen zu den Streckenverhältnissen zu bekommen. Diesbezüglich fand
Andi prompt Unterstützung bei Franz Wittmann jun., der die Rallye 2010 auf seinem
Kalender hatte.

„Die Prüfungen hier in Belgien sind wirklich schnell mit vielen versteckten, tricky
Passagen. Es ist wirklich wichtig hier einen absolut perfekten Aufschrieb zu erstellen, was
sich zum Teil schwierig gestaltet, da es aufgrund der offenen, freien Felder kaum
Referenzpunkte gibt. Punkto Setup werden wir vor Ort noch weitere Anpassungen
vornehmen und eine Lösung für die vielen unterschiedlichen Charakteristiken finden
müssen. Die Straße präsentiert sich zum einen gerade und glatt, gefolgt von welligen
Passagen. Besonders heikel sind die kantigen und stufigen Cutstellen, die durch oft
brüchige Asphaltkanten auch hinsichtlich Reifenschäden ein Risiko darstellen“, ist das
Resümee nach dem ersten Besichtigungstag.
Die Konkurrenz ist, wie auch beim letzten Antritt auf Korsika, hier in Belgien recht groß.

Top Favorit in der Klasse ist sicher Jasper van den Heuvel, der in einem Mitsubishi Evo X
R4 an den Start geht und zahlreichen Erfolgen bei dieser Rallye verbuchen kann.
Konzentriert mit dem klaren Saisonziel vor Augen, dem Sieg im Production Cup , legt das
Team auch diesmal die Strategie auf eine fehlerfreie Zielankunft aus.

Stohl Racing – BWRT – Ford Fiesta RS WRC – Daniel Oliveira test Austria

Stohl Racing – BWRT – Test des Ford Fiesta RS WRC im Waldviertel. 

BWRT – Ford Fiesta RS WRC TEST – Daniel Oliveira

Daniel Oliveira bereitet sich dieses Wochenende bei einem Schottertest in Österreich auf sein WRC-Saisondebüt in Portugal vor – Erste Fahrt im Ford

 
Daniel Oliveira sitzt erstmals hinter dem Lenkrad eines Ford Fiesta RS WRC.
Bei der Rallye Portugal, dem vierten Lauf zur diesjährigen WRC-Saison, greift auch das Brazil World Rally Team (BWRT) ins WM-Geschehen ein. Vom 29. März bis 1. April schickt das Team einen Ford Fiesta RS WRC auf die Schotterpisten an der Algarve-Küste. Gefahren wird das Auto vom Brasilianer Daniel Oliveira.
An diesem Wochenende stehen für Oliveira die ersten Testfahrten am Steuer seines neuen Arbeitsgeräts an. Auf zwei Schotterprüfungen der Waldviertel-Rallye in Österreich wird der 26-Jährige dem Fiesta erstmals die Sporen geben. Manfred Stohl und dessen Stohl-Racing-Mannschaft fungieren beim WRC-Einsatz von BWRT als Einsatzteam.

„Das Wichtigste bei diesem Test ist, Daniel die Möglichkeit zu geben, ein Gefühl für das Auto zu entwickeln“, sagt Stohl. „Auch für das Team wird es eine Premiere“, stellt der Österreicher heraus. In der vergangenen Saison setzten BWRT und Oliveira auf einen MINI John Cooper Works WRC.