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Aigner bekommt Proton-Chance

Ex-PWRC-Weltmeister Andreas Aigner testete in dieser Woche den Proton Satria Neo S2000. Der Probegalopp könnte für den Österreicher die Rückkehr in die Topliga ebnen, auch wenn dieser unsanft endete. In Frankreich wird er offizieller Werksfahrer.

 

Seine Konkurrenz in der Produktionswagen-Wertung der IRC hat Andreas Aigner im Griff. Da bleibt Zeit, sich zwischen den Einsätzen im offiziellen Subaru von Stohl Racing auch nach anderen Möglichkeiten umzusehen, um international wieder ganz oben Fuß zu fassen.

In dieser Woche testete Aigner zusammen mit Proton-Werkspilot Per-Gunnar Andersson den Satria Neo S2000 auf französischen Asphaltpisten.„Das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Ich fuhr zum ersten Mal ein SWRC-Auto und es ist unmöglich, es mit einem Gruppe-N zu vergleichen. Es ist ein reinrassiges Rallyeauto.“

Zwar konnte der Ex-PWRC-Weltmeister sein Talent bei dem kurzen Gastauftritt sofort unter Beweis stellen, landete aber am Ende des Tests auch kopfüber und hangabwärts neben der Strecke. „Nach einer schnellen Passage ist mir beim Abbremsen einer engen Ecke das Heck weggegangen. Leider sind wir dabei im besseren Schritttempo über die Fahrbahnkante gerutscht und in Zeitlupe den Hang hinunter gekugelt. Nur gut, dass am Auto kaum Schaden entstanden ist“, erklärt der Österreicher und entschuldigt sich: „Ein ziemlich blödes Ding. So etwas sollte einem eigentlich nicht passieren wenn man so eine Chance erhält. Es tut mir echt leid.“

Das Proton-Team scheint Aigner das Missgeschick nicht krumm zu nehmen, im Gegenteil: Der schnelle Steirer wird trotz des Ausrutschers beim kommenden WM-Lauf in Frankreich (4. bis 7. Oktober) als Teamkollege von SWRC-Tabellenfüher P-G Andersson antreten. „Es ist großartig Andreas bei uns zu haben“, erklärte Teamchef Chris Mellors, dessen Firma MEM die Einsätze von Proton in der SWRC durchführt. „Er hat sich bei dem Test sehr gut angestellt und wir fiebern dem Start in Frankreich entgegen.“