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Andreas Aigner mit kontinuierlicher Steigerung im Ziel der Rallye de France

 

Andreas Aigner und Copilot Detlef Ruf waren in den vergangenen 4 Tagen für das Proton Motorsportteam unter der Einsatzleitung von Chris Mellors MEM -Team bei der WM Rallye de France im Einsatz. Sie sind neben SWRC Leader PG Andersson im zweiten Proton Satria S2000 in der SWRC angetreten. Schon ein Blick auf den Zeitplan gab Aufschluss über den Anspruch dieses WM-Laufs, so wurden alleine nur am Samstag 194 Sonderprüfungskilometer absolviert. Zusätzlich war es für Andreas seine erste Rallye in einem S 2000 Auto und die Premiere mit seinem Copiloten Detlef, der kurzfristig für Ilka Minor eingesprungen ist.

Nach abgeschlossener Besichtigung war klar, dass diese Rallye erst mit der Zielrampe vorbei ist und der Platz am Podium der SWRC gab der ausgewählten Strategie Recht. Zu Beginn der Rallye kämpfte das Duo noch mit einigen Abstimmungen technischer und kommunikativer Natur. Doch je länger die Rallye dauerte desto besser kamen die Beiden mit dem Auto zurecht. Im Laufe der Tage konnte Andreas gemeinsam mit dem Team ein für ihn gut funktionierendes Setup ausarbeiten. Pünktlich zum letzten Rallyetag setzte Sonntagfrüh dann auch noch heftiger Regen ein, was den Zeiten nach zu urteilen, Andreas Leistung noch steigerte. Die Teamvorgabe war somit erfüllt.

„Ich bin wirklich froh bei meinem Gasteinsatz mit Proton das Auto ohne einen Kratzer ins Ziel gebracht zu haben und die Vorgaben vom Team erfüllt zu haben. Insgeheim hätte ich mir schon erhofft, näher an der Spitze der S2000 zu liegen. Leider fanden wir erst Samstagmittag ein für mich gut fahrbares Setup, vorher waren aufgrund der kurzen Services keine entscheidenden Änderungen möglich. Wenn auch kleine Setupänderungen an einem S2000 große Auswirkungen haben. Unter Berücksichtigung vieler neuer Parameter vor der Rallye, neues Team, unbekanntes Auto, neue Reifen, kurzfristiger Copilotenwechsel, Erstantritt in Frankreich, bin ich letztlich mit der Performance und dem Ergebnis der Rallye zufrieden. Ich möchte mich diesmal ganz ausdrücklich bei Chris Mellors und seinem ganzen Team bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, hier in Frankreich dabei zu sein. Die Unterstützung in den letzten Tagen war wirklich großartig. Ich konnte in den vergangenen Tagen viele wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen erlangen“ so Andreas.

Auch Teamchef Chris Mellors ist mit dem Verlauf und der Performance zufrieden. Obwohl PG Andersson heute Sonntag, nach seinem gestrigen technischen Ausfall unter Rally2 starten musste. Die Vergabe des SWRC Titels wird also bis zum Finallauf in Spanien verzögert.

Schlussendlich belegte das Team nach einigen hoffnungsvollen Zeiten am Sonntag den dritten Platz am Podium der SWRC, und das mit einer konstanten und sicheren Fahrweise über eine lange und schwierige Rallye. Nach einer Teamorder verstempelte sich das Duo Aigner/Ruf bewusst um den um den Meistertitel fahrenden Teamkollegen PG Andersson in eine bessere Ausgangslage für das WM Finale in Spanien zu bringen.